Das Schützenfest 2009 in der Presse
In dieser Rubrik finden Sie eine Zusammenstellung von Presseartikel zum Neheimer Volksfest.
20.08.2009 - WP/WR - Sonderbeilage
02.07.2009 - WP - Programm lockt mit vielen Neuheiten
25.01.2009 - SK - Option für die Gestaltung
17.01.2009 - WA - Neheimer Schützen wollen Volksfest „aufpeppen"
15.01.2009 - WP - Markt könnte beim Schützenfest zum Biergarten werden
15.01.2009 - WR - "Plan B" für einen attraktiveren Festplatz
08.12.2008 - WP - Musikalischer "Knaller" zum Schützenfest
Sonderbeilage
Die am 20. August erschienende Sonderbeilage finden Sie hier:
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Programm lockt mit vielen Neuheiten
Neheim. Schon in Festlaune zeigte sich der geschäftsführende Vorstand der Neheimer Schützenbruderschaft, als er jetzt das umfangreiche Programm fürs Neheimer Schützenfest (21. bis 24. August) vorstellte.
Grund zur Vorfreude gibt es allemal, denn die Schützen haben sich auch „im Jahr 2” nach der 400-Jahr-Feier einiges einfallen lassen.
Am augenfälligsten werden die Veränderungen auf dem Festplatz (Neheimer Marktplatz) sein. Das neue, optisch ansprechendere Zelt ist zwar etwas kleiner, doch dafür wird ein größerer Biergarten in Höhe der Marktplatz-Cafés geschaffen (WP berichtete). In einer Pressekonferenz verriet nun Schützenoberst Andreas Cloer weitere Details zur Ausstattung des Zelts. Statt zwei Musikbühnen wird es eine große (20 Meter lange und 5 Meter tiefe) Bühne geben, auf der abwechselnd die beiden Musikgruppen spielen. Ferner wird in Höhe der Marienapotheke ein Extra-Speisezelt ans Festzelt angegliedert. Im Bereich zwischen Biergarten und Festzelt gibt es einen langen Bierausschank, der die Gäste sowohl im Zelt als auch im Biergarten mit Gerstensaft (0,2 Liter = 1,30 Euro) versorgt. Hinzukommen drei weitere Bierausschänke im Zelt und vier im Außenbereich (davon zwei im Biergarten).
Das viertägige Festprogramm haben die Schützen in ähnlicher Struktur wie 2005 gestaltet (das Jubiläumsfest 2007 soll seinen Sonderstatus behalten). Es gibt aber auch Neuerungen. Besonders wichtig: Der große Festzug am Sonntag beginnt schon um 14 Uhr (nicht 15 Uhr), damit auswärtige Vereine länger im Zelt feiern können. „Denn oft holen Busse die Vereinsgäste schon um 19 oder 20 Uhr ab”, erklärte Cloer.
Im Neheimer Festzelt neu ist auch das große Show-Orchester „Swinging Fanfares”, das beim „Rheinsichen Abend” am Fest-Freitag ab 19.30 Uhr bei freiem Eintritt mit flottem Bigband-Sound und vielen aktuellen Hits die Gäste unterhält. Auch spielt der Musikverein Herdringen.
Neu am Samstagabend ist im Zelt die neunköpfige Band „Suen”, die sich mit „Sound f´or You” abwechselt. Am Sonntag wechseln sich „Sound for You” und „Backstage” ab. Im Festzug am Sonntag werden diesmal 25 Musikgruppen (mehr als im Jahr 2005) marschieren. Auch im kleineren Festzelt werden alle Festzugteilnehmer einen Sitzplatz bekommen. Spannend wird es am Montag, wenn der Nachfolger des Schützenkönigs Helmut Glaremin ermittelt wird. Vielleicht wird's ja sogar eine Frau, denn weibliche Bruderschaftsmitglieder dürfen mitschießen. Entsprechendes glt auch für das Jugendschützenfest, das am 7. August um 17 Uhr am Fresekenhof beginnt. Anschließend ist Bierprobe.
Erschienen am 2. Juni 2009 in der Westfalenpost, von Martin Schwarz.
Option für die Gestaltung
Der Neheimer Schützenverein feiert im August wieder sein in zweijährigem Rhythmus stattfindendes Fest.
Der geschäftsführende Vorstand des Vereins hat sich zu diesem Fest noch mehr Gedanken gemacht, als in den vergangenen Jahren. "Größtmögliche Attraktivität" steht bei den Schützen ganz oben auf der Liste.
Der geschäftsführende Vorstand denkt für das Schützenfest in zwei Richtungen. "Zum einen können wir alles so lassen, wie es ist", bemerkt Andreas Cloer, neuer Oberst der Schützen. "Alles, bis auf die Toilettencontainer, die machen nur noch Ärger." Womit Cloer fast schon bei der B-Lösung bei der Option war.
"Die Toiletten-Anlagen müssen verbessert werden. Es müssen gute Container und gutes Personal her." Bei diesem Gedankengang begannen die Überlegungen, wie es wäre, die Festplatzgestaltung zu verändern und zu verschönern.
Diese Idee wurde vom geschäftsführenden Vorstand weiterentwickelt. Herausgekommen ist dabei die Option auf ein Zelt mit den Maßen 25 mal 50 Meter, mit einer Seitenhöhe von vier Metern und einer Höhe an der Giebelseite von 8,10 Metern, anstatt der gewohnten zwei Zelte.
Der Zeltboden könnte um fünf Meter erweitert werden und somit den Gang unter den Arkaden mit bedecken. Attraktiv dürfte auch die vorgeschlagene Außengastronomie werden, die drei offene kleine Pavillons vorsieht, die bei Regen auch geschlossen werden können. Hier würde dann eine sommerliche Biergartenatmosphäre entstehen.
Andreas Cloer betonte noch einmal, dass dies eine Option und noch nichts Festgeschriebenes sei.
Es soll in der Stadt und unter den Mitgliedern diskutiert werden. Die Mitglieder werden dann darüber entscheiden. "In diesem Zelt wird genügend Platz sein, auch am Sonntag, wenn für die Vereine, die am Festzug teilnehmen, Sitzplätze gebraucht werden", versprach Andreas Cloer.
Der Ablauf des Festes wird so sein wie in den vergangenen Jahren und auch der Bierpreis wird stabil bleiben. Hierauf legt der Vorstand großen Wert.
Am 19. September werden eine Reihe von Schützen an der 52. Steubenparade in New York teilnehmen. Dies ist dann sozusagen eine Belohnung für die Mühen des Schützenfestes.
Dass ein solches Fest nur gelingen kann, wenn es auf viele Schultern verteilt wird, ist eine Tatsache.
Erschienen am 25. Januar 2009 im Sauerland Kurier, von Gaby Decker.
Neheimer Schützen wollen Volksfest „aufpeppen"
Biergartenstimmung vor dem Neheimer Dom ist verlockend
NEHEIM. (FAL) Nein, die Planung des geschäftsführenden Vorstands der Schützenbruderschaft St. Johannes Baptist Neheim ist noch nicht endgültig. Aber was sich Oberst Andreas Cloer, Andreas Skrzypek, Friedhelm Meisterjahn und Rolf Hasse da überlegt haben, könnte zum Festmonat August Wirklichkeit werden.
Konkret will man zwar nicht an den althergebrachten Traditionen des Neheimer Volksfestes rütteln, aber etwas Pepp, so meint man Anfang 2009, könne dem Schützenfest, das vom 21. bis 24. August gefeiert wird, nichts schaden. Und so denkt man halt mal neu, wenn es um die Gestaltung des Festplatzes mitten in Neheim geht.
„Seit den 80-er Jahren wird in bekannter Aufstellung auf dem Marktplatz gefeiert", erinnert sich Rolf Haase, dienstältestes Vorstandsmitglied der Neheimer Schützen: Zwei zwanzig Meter lange Zelte bildeten für die Schützen und die Jäger stets die Festflache für das Neheimer Volksfest, als Ersatz für eine Schützenhalle, die es ausgerechnet in Neheim nicht gibt.
„Die Festplatzgestaltung soll attraktiver, aber nicht teuer werden", so Oberst Andreas Cloer, und sieht in der Planung so aus: Statt der beiden 20-Meter-Zelte könnte es im August nur noch eines geben, das aber mit seinen Ausmaßen bestechen kann. 25 mal 50 Meter Fläche, ein Giebel von 8,10 Meter und eine nutzbare Seitenhöhe von vier Metern. Das, so hat man schon ausgerechnet könne reichen, wenn, ja wenn: die Arcaden auf dem Marktplatz mit genutzt werden und sogar einen Fußboden erhalten. Außerdem, wenn es zum Aufenthalt der Festgäste noch drei Pavillons (von 10 mal 10 Metern) gibt.
„Zugute kommt uns dann noch die neue Nutzungsmöglichkeit des Zeltes", so Cloer weitere. Heißt konkret, die Seitenwände sind nicht mehr aus Holz, sondern lassen sich wie eine Gardine aufziehen - bei gutem Wetter eine reizvolle Vorstellung. Zusammen mit einigen Stehbiertischen, die auf der dann vorhandenen Freifläche bis zur Abgrenzung am Eiscafe aufgebaut werden könnten, ist man da, wo man hin will. „Biergartenfeeling", freut sich Cloer, der den Vorschlag seinen Mitgliedern erst noch verkaufen muss und will.
Dabei soll später auch die Information helfen, dass die Zeltlösung nach „Plan B" - wie das Konzept als Arbeitstitel geführt wird - auch den Anforderungen an die Sitzplätze genügt (gerade am Sonntag erwartet man nach dem Festzug bis 3.500 Besucher im Zelt), so Kassierer Rolf Haase.
Nach der Informationen für den erweiterten Vorstand und die Öffentlichkeit hofft man jetzt auf eine rege Diskussion unter den Mitgliedern. Denn: „Das ist alles nur ein Entwurf, wenn er keine Zustimmung findet, dann bleibt alles beim Alten", so versichert Schützenoberst Andreas Cloer.
Was man aber bei den Schützen nicht der Demokratie überlassen will, ist eine Qualitätsverbesserung auf einem ganz anderen Gebiet: Die gesamte Toilettenanlage für das Hochfest in Neheim soll umgerüstet werden und modernen Anforderungen an Hygiene entsprechen. Dafür, so hieß es bei der Besprechung, sei man bereit einen vierstelligen Betrag zu investieren. „Das sind wir den Gästen schuldig"; so Cloer. Spezielle Profis in Sachen Sanitär wolle man in diesem Jahr noch für diese Dienste an den Neheimer Festtagen verpflichten.
Im März findet die Generalversammlung der Schützenbruderschaft St. Johannes Baptist statt, dann will man mit den Mitgliedern über das Konzept reden und abstimmen. Die Option auf den Plan B könne man sich jedoch - je nach zu erwartender Wetter- und Wirtschaftslage - noch etwas offen halten.
Erschienen am 17. Januar 2009 im Wochenanzeiger, von Frank Albrecht.
Neheimer Schützenfest
Markt könnte beim Schützenfest zum Biergarten werden
Wie der Festplatz gestaltet werden soll - traditionell oder mit großem Biergarten - , entscheiden die Schützen in ihrer Generalversammlung am 6. März 2009. „Wir wollen bewusst keine feste Vorgabe machen, sondern an der Schützenbasis die Meinung erfahren”, erläuterte Cloer das Verfahren und beschrieb dann detalliert die mögliche Festplatzneugestaltung.
Statt wie bisher zwei, jeweils 20 Meter breite und 50 Meter lange Festzelte aufzustellen, könnte ein 25 Meter breites und 50 Meter langes weißes Zelt aufgebaut werden. Die dann entstehende Freifläche längs der Eiscafés könnte als großer Biergarten mit drei optisch ansprechenden Pavillon-Zelten gestaltet werden. In diesen kleinen Zelten sowie zwischen den Zelten sowie unter den Bäumen an der Marktplatz-Nordseite könnten Bänke und Biertische aufgestellt werden. „So könnten wir eine herrliche Atmosphäre am Zelt schaffen und das Besuchergedränge vor dem Zelteingang vermeiden”, meinte Cloer. „Bei schönem Wetter werden wir eine gemütliche Biergarten-Atmosphäre schaffen, die natürlich auch einen neuen Anreiz zum Besuch des Schützenfestes bildet.”
Risiko „Regenwetter”
Das Risiko „Regenwetter” ist dem Schützenoberst bewusst, doch auch bei schlechten Wetter müsse niemand auf dem Festplatz buchstäblich im Regen stehen. Cloer verwies neben Zelt und Pavillons auch auf die Marktplatz-Arkaden, die nicht nur ein trockenes, sondern demnächst auch noch ein attraktiveres Plätzchen bieten. Denn der Zeltboden des großen 25 Meter breiten Zeltes würde bis unter die Marktarkaden verlegt. Die Musikbühnen verblieben im Zelt.
„Am Schützenfestsonntag könnte die Bruderschaft - auch bei der neuen Festplatzgestaltung - den Festzugteilnehmern weiterhin genügend Sitzpläte (1372 gab es bisher in beiden Zelten) anbieten”, betonte Cloer. Die Option des neu gestalteten Platzes würde nach heutigem Kenntnisstand nicht mehr kosten als die bisherige Lösung. „Sollte eine detallierte Kostenberechnung zu einer Kostenerhöhung führen, wäre das Projekt gestorben”, sagte Cloer. Denn die Stabilität des Bierpreises im Festzelt (2007: 1,20 Euro für 0,2 Liter Bier) habe oberste Priorität. Absehbare Zusatzkosten, die die Schützen in diesem Jahr für bessere Toilettenlagen aufwenden wollen, müssten anderweitig abgedeckt werden
Erschienen am 15. Januar 2009 in der Westfalenpost, von Martin Schwarz.
"Plan B" für einen attraktiveren Festplatz
Neheim. (JK) Die Schützen haben einen "Plan B" für das Volksfest, in
diesem Jahr als Schützenfest vom 21. bis 24. August, erstellt.
"Wir Schützen müssen als Ausrichter weiterhin attraktiv bleiben", stellte Schützenoberst Andreas Cloer im Rahmen einer Sitzung des geschäftsführenden Vorstandes den "Plan B" vor. Dieser sieht vor, den Festplatz ansprechender zu gestalten und anstelle von zwei Zelten nur noch ein, größeres, Zelt aufzustellen. Die bisher nur als Durchgang genutzten Trilux-Arkaden könnten ins Festgeschehen mit einem Zeltboden und Bestuhlung einbezogen werden. Auf der Nordseite würde eine Biergarten-Außengastronomie sein. Ins Zelt passen zwei Bühnen und 1372 Sitzplätze. Dem Besucheransturm könnten die Schützen damit gerecht werden: Kassierer Rolf Haase rechnet am Samstag mit über 4000 Besuchern, Sonntag über 3500 und Montag über 2500. Der "Plan B" kann kurzfristig umgesetzt werden und wird auf der Generalversammlung im März vorgestellt.
Für die Reise der Schützen zur Steubenparade in New York rechnen die Schützen mit Zuschüssen von Land, Bund und Stadt. Eine Kommission erstellt einen Kostenplan.
Erschienen am 15. Januar 2009 in der Westfälischen Rundschau, von Julius Kolossa
Musikalischer "Knaller" zum Schützenfest
Neheim.
(M.S.) Der Einladung zur Herbstversammlung der Schützenbruderschaft St.
Johannes Baptist im Schützen- und Keglerzentrum folgten am Freitag
annähernd 100 Schützen.
Andreas Cloer, seit exakt neun Monaten Schützenoberst, machte deutlich, dass er dieses Amt im Frühjahr sehr gerne angetreten habe und stolz sei, dieser starken Gemeinschaft in und für Neheim vorzustehen. Gerade in der heutigen Zeit sei es für die Gesellschaft wichtig, einen verlässlichen Partner wie die Schützen zu haben. Cloers Rückblick auf 2008 schloss mit dem Aufruf an alle Neheimer zur Mitarbeit bei den Schützen.
Bei der Siegerehrung des Bruderschaftsschießens stand Robert Rothes mit 73 Ringen an der Spitze vor Axel Cöppicus-Röttger (68) und Wolfgang Kampmann (66).
In der Vorschau auf 2009 spannte Scheffe Raimund Reuther den Bogen von der Winterwanderung (21. Februar) über das Osterfeuer und das Patronatsfest bis zum Neheimer Schützenfest (21. bis 24. August). Reuthers Aufruf an die Versammlung: "Es gibt viel zu tun - packen wir's an!" Hauptkassierer Rolf Haase kündigte an, dass für den Rheinischen Abend am Schützenfest-Freitag ein musikalischer Knaller zu erwarten sei.
Als letzter Tagesordnungspunkt stand ein Vortrag von Thomas Vielhaber (Stadt Arnsberg) über die Renaturierung der Ruhr auf dem Programm. Mit vielen Bildern brachte Vielhaber die Maßnahmen zur Attraktivitätssteigerung aber auch zum Hochwasserschutz im Bereich von Ruhr und Möhne den Zuhörern näher.
Bei einer Hutsammlung unter den Schützen, initiiert von Jürgen Sauer, wurde ein dreistelliger Betrag zu Gunsten Neheimer Rollstuhlfahrer gespendet.
Erschienen am 8. Dezember 2008 in der Westfalenpost, von Martin Schwarz.
Wir bedanken uns bei der zitierten Presse und den Redakteuren
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