Horrido! - Der Film
Filmpremiere im "Bogen": Sebastianus-Orden für Sebastian Stoer
Samstag Spätnachmittag im Neheimer Kunstwerk: Sebastian Stoer, Medienstudent an der Uni in Leipzig, hatte gerufen und in die Location des Kunstvereins "Der Bogen" eingeladen. Dem folgten über 100 geladene Gäste; sie kamen, sahen und staunten.
Der Vorführung des Dokumentarfilms "Horrido - einmal König sein" ging der obligatorische Sektempfang voraus. Dann ergriff Schützenoberst Andreas Cloer das Wort: „Als Bruderschaft sind wir stolz, in diesem Film eine Hauptrolle zu spielen. Über diese Beachtung freuen wir uns und wollen somit den Produzenten, Regisseur und Filmemacher Sebastian Stoer mit dem St. Sebastianus-Orden für seine Verdienste ehren."
Das 80-minütige Werk zeichnet sich aus durch eine hohe Professionalität, schönen Impressionen der Stadt Neheim, Intervies mit Schützen und Bürgern im Jubiläumsjahr sowie Eindrücken des letztjährigen Festes samt Vorbereitung. Der Film ist "ungeschminkt", eben aus Sicht des Regisseurs als gebürtiger Neheimer.
Zu kaufen gibt es die DVD beim Weltbildverlag.
Hauptdarsteller bedanken sich mit Orden für Film über Schützenfest
Bevor die 90
Premierengäste in den Atelierräumen des "Bogens" die erste öffentliche
Vorführung des Dokumentarfilms "Horrido - einmal König sein" erlebten,
wurde der Filmemacher Sebastian Stoer für dieses Werk ausgezeichnet.
Aus 30 Stunden an 15 Drehtagen gesameltem Material wurden in über sechs Monaten Bearbeitungszeit mit Schneiden und Vertonen letztendlich 80 Minuten Film.
Beginnend mit Pauken und Fanfarenklängen beim Festakt anlässlich des Jubiläums der Schützen spannt sich der Bogen bis über die letzte Vorstandssitzung vor dem Schützenfest bis zum Festzug und zum Königsschießen. Auch Interviews mit Schützen und Bürgern kommen in dem Film vor.
Das Premierenpublikum, darunter Jubiläumskönig Franz "Bube" Geue, das Königspaar Helmut und Bärbel Glaremin sowie deren Vorgänger Volker und Doris Schneider, sparte am Ende der Vorführung nicht mit Beifall.
Bericht von Julius Kolossa, erschienen in der Westfälischen Rundschau vom 22. April 2008
